Fraktion Gesundheit – Berliner Zahnärzteschaft

10.09.2008: Kann die Allgemeinmedizin das deutsche Gesundheitswesen retten, und wenn ja, wie?

Samstag, 23. August 2008 von admin

Veranstaltungshinweis:

Veranstaltung der FrAktion Gesundheit (Berliner Ärztekammer)

Mittwoch 10. September 2008, 20:00 Uhr
Ort: Seerose, Mehringdamm 47, 10961 Berlin (Kreuzberg)

Kann die Allgemeinmedizin das deutsche Gesundheitswesen retten,
und wenn ja, wie?

Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den teuersten in der Welt! Aber ist es damit auch eines der besten? Wenn ja, für wen? Solche und ähnliche Fragen stellt Harald Kamps u.a. in einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt („Gut für die gesunden Kranken“ , Heft 23 im Juni 2008) aus der Sicht eines Allgemeinmediziners, der viele Jahre in Norwegen praktizierte und jetzt eine Allgemeinpraxis in Berlin hat.

Mit Harald Kamps wollen wir diskutieren über die Frage, ob ein anderer Stellenwert der Allgemeinmedizin im Verhältnis zu niedergelassenen Fachärzten eine strukturelle Veränderung oder Verbesserung unseres Gesundheitswesens bewirken kann. Auch die Trennung von stationärer und ambulanter Versorgung soll in Frage gestellt werden.

Daher der provokante Titel unserer Diskussionsveranstaltung, die für alle Interessierten offen ist: „Kann die Allgemeinmedizin das deutsche Gesundheitswesen retten, und wenn ja, wie?“

Vortrag: Harald Kamps, Moderation Volker Pickerodt

Herzlich willkommen.

Weitere Informationen bitte hier .

KZV Berlin: “Die Aufsichtsbehörde hat unverzüglich eine Prüfung eingeleitet.”

Dienstag, 19. August 2008 von admin

Die IUZB hat auf ihrer Website eine Übersicht der drei Kleinen Anfragen der
Abgeordneten Frau Heidi Kosche in Sachen
Transparenz beim zahnärztlichen Nachtnotfalldienst
am Vivantes Klinikum Friedrichshain

veröffentlicht. Bitte h i e r .

Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz,
Frau Katrin Lompscher, teilte am 20. Mai 2008 mit,
dass die Aufsichtsbehörde unverzüglich eine Prüfung eingeleitet hat.

20. September 2008: DAZ und IUZB Jahrestagung (Update, Pressemitteilung des DAZ vom 15.08.2008)

Samstag, 16. August 2008 von admin

Am 20. und 21.09.2008 findet in Berlin die gemeinsame Jahrestagung des DAZ und der IUZB statt (siehe bitte unseren Veranstaltungshinweis vom 11.07.2008).

Im Hinblick auf die Jahrestagung teilt der DAZ folgendes mit:

DAZ Pressemitteilung vom 15.08.2008:

Resonanz auf „Stern“-Veröffentlichung zeigt: Patienten suchen „guten“ Zahnarzt
Projekt Qualitätssicherung des DAZ stellt Patienteninteressen in den Mittelpunkt

Köln, den 15. August 2008 – Viele Patienten haben Schwierigkeiten, einen Zahnarzt zu finden, der ihnen angemessene Hilfe bietet. Sie möchten sich am liebsten einem Behandler anvertrauen, der sich zur Einhaltung bestimmter patientenorientierter Kriterien verpflichtet hat. Dies zeigt u.a. die Resonanz auf eine Veröffentlichung in der „Stern“-Reihe „Gesund leben“, in der die Adresse des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ) angegeben war und auf das Qualitätssicherungsprojekt des DAZ (QSP) hingewiesen wurde.

In zahlreichen Telefonaten und Mails äußerten Patienten ihren Wunsch nach einem Zahnarzt, de  nicht nur fachliche Kompetenz besitzt, sondern dem sie auch vertrauen können. Sie möchten sicher sein, dass Behandlungsbedarf erkannt und angegangen wird – ebenso soll aber unnötige oder unnötig invasive Behandlung vermieden werden. Die Angst, dass manche Therapie eher wirtschaftlich als medizinisch begründet ist, spielt eine große Rolle. Gerade Menschen, die selbst Verantwortung für ihre Mundgesundheit übernehmen wollen, bitten um Unterstützung bei der Zahnarztsuche. Sehr Vertrauen erweckend für die Patienten ist das explizite Bekenntnis zu bestimmten patientenorientierten Grundsätzen, die z.T. selbstverständlich sein sollten, es aber nicht immer sind, wie

- sorgfältige Behandlungsplanung und –durchführung,
- maßvolle Therapie (wenig invasiv, orientiert am medizinisch Notwendigen),
- Förderung von Zweitmeinungen,
- Kostentransparenz und Kostensicherheit,
- verlängerte Gewährleistungsfristen,
- Durchführung von Patientenbefragungen,
- Schlichtung bei Unstimmigkeiten usw.

Viele Patienten sind eher bereit, einen Zahnarzt aus einer Arbeitsgruppe oder einem Verband zu wählen, der solche Grundsätze und Selbstverpflichtungen propagiert.

Für die Teilnehmer des DAZ-Projektes Qualitätssicherung, das mit Selbstverpflichtungen, gegenseitigen Praxisbesuchen, fortlaufenden Patientenbefragungen und Feedback an die Praxen die Qualität der Praxisarbeit und insbesondere der Patientenbetreuung zu verbessern versucht, sind die Anfragen von Patienten eine Ermutigung, auf diesem Weg weiterzumachen. Die meisten anfragenden Patienten allerdings können keine konkrete Hilfe bei der Zahnarztsuche erhalten, da das DAZ-Angebot bisher keineswegs flächendeckend ist.

Der DAZ kann nur alle Kolleginnen und Kollegen herzlich einladen: Fordern Sie unsere Informationen an, lernen Sie unser Projekt Qualitätssicherung kennen, machen Sie mit! Eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren, besteht am 20.09.2008 in Berlin bei der DAZ-Jahrestagung zusammen mit der Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB). Ausführlich wird am Nachmittag über den Stand des Projektes und die weitere Entwicklung diskutiert werden. Am Vormittag ist die kostenlose Teilnahme an einer Fortbildung zum Thema „Medizin und Schönheitswahn“, für die drei Fortbildungspunkte vergeben werden, möglich. Weitere Informationen enthält der beigefügte Flyer; die Anmeldung erfolgt über die DAZ-Geschäftsstelle in Köln. Infos zum QSP liefert die Projektleitung.

V.i.S.d.P. Dr. Celina Schätze, QSP-Projektleiterin und stellv. DAZ-Vorsitzende
Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde
Belfortstr. 9, 50668 Köln, Tel. 0221/97300545, Fax 0221/7391239
Mail kontakt@daz-web.de, Internet www.daz-web.de

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DZW berichtet ebenfalls über Nachtnotfalldienst

Montag, 11. August 2008 von admin

DZW 06.08

Geordnete Hintergrundinformationen finden Sie im BZF.

Inter-nett 2-08 – Update: Rechnungsprüfungsbericht 2005 der KZV Berlin darf im Internet veröffentlicht werden!

Sonntag, 10. August 2008 von admin

Wir hatten ja bereits darüber berichtet, die IUZB hat das Urteil jetzt auf ihrer Website zusammen mit einer eigenen Bewertung veröffentlicht.

Bitte lesen Sie h i e r .

Das Urteil beschäftigt sich außerdem mit der Frage der Bedeutung von § 16 Schweigepflicht der Satzung der KZV Berlin und setzt diesen “bloß satzungsrechtlichen Anspruch“, wie das Landgericht Berlin unter anderem ausführt, in Beziehung zur grundgesetzlich geschützten Meinungsfreiheit nach Artikel 5 (1) Grundgesetz.

Das Urteil ist zu begrüßen!

LG Berlin: Keine Persönlichkeitsrechte verletzt – Klage von Vorständen der KZV Berlin gescheitert!

Mittwoch, 06. August 2008 von admin

Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der KZV Berlin K.d.ö.R. haben den Vorstandsvorsitzenden der IUZB e. V. unter anderem wegen der vermeintlichen Verletzung ihrer allgemeinen Persönlichkeitsrechte vor dem Landgericht Berlin verklagt – und die Klage verloren, wie die IUZB unter Beifügung des Urteils (LG Berlin, Az 27 O 620/08 vom 17.07.2008) auf ihrer Website mitteilt.

Streitgegenstand waren Passagen in einem Offenen Brief der IUZB vom 09.05.2008 an die Vorsitzende und den stellvertretenden Vorsitzenden der Vertreterversammlung der KZV Berlin.

IUZB, 05.08.2008:
LG Berlin: Mitglieder der KZV Berlin dürfen vom Vorstand Rechenschaft verlangen !”

Die Fraktion Gesundheit begrüßt die Klageabweisung der 27. Kammer des Berliner Landgerichts !

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Inter-nett 5/08

Dienstag, 05. August 2008 von admin

Nicht nur unsere Berliner KZV steht in der öffentlichen Kritik, sondern auch einige Krankenkassen.

Bitte lesen Sie in der FAZ vom 05.08.2008:

“Bezüge der Vorstände oft überzogen
Rechnungshof rügt Zustände in Krankenkassen

 

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